Die Karosserie des Alfa Romeo GT Bertone bestimmt Form, Stabilität und Werterhalt des geschlossenen Coupés und ist die Grundlage für ein sicheres und sauber stehendes Fahrzeug. Als Hersteller, Lieferant und Ersatzteil-Spezialist für klassische Alfa Romeo Teile führen wir die Karosserieteile für alle Ausführungen des Bertone, vom Giulia Sprint GT über den GT Junior und den 1750 GTV bis zum 2000 GTV. Da sich Front, Heck und Anbauteile zwischen den Ausführungen und Baujahren unterscheiden, ist die richtige Zuordnung zur Serie und zum Baujahr entscheidend. Eine Bestellung allein nach der Bezeichnung Bertone führt leicht zu unpassenden Teilen und vermeidbaren Rücksendungen, während die Angabe von Ausführung und Baujahr eine zuverlässige Auswahl ermöglicht. Der folgende Überblick zeigt, wie sich die Warengruppen der Karosserie zuordnen lassen. Die Blechteile werden dabei als ein Abschnitt der Karosserie behandelt und nicht als eigenes Thema geführt. Da der Bertone ein geschlossenes Coupé mit Fond ist, kommt einer stabilen Bodengruppe, festen Schwellern und sauberen Radläufen besondere Bedeutung zu.
Inhaltsverzeichnis
Technik und Baugruppen
- MotorSpiderGTGiulia
- BremsanlageSpiderGTGiulia
- AntriebSpiderGTGiulia
- FahrwerkSpiderGTGiulia
- LenkungSpiderGTGiulia
- FilterSpiderGTGiulia
- PedalerieSpiderGTGiulia
- Wellen und ZügeSpiderGTGiulia
- KraftstoffsystemSpiderGTGiulia
- VergaserSpiderGTGiulia
- Weber VergaserSpiderGTGiulia
- KühlsystemSpiderGTGiulia
- ElektrikSpiderGTGiulia
- AuspuffanlageSpiderGTGiulia
- Felgen, Radmuttern und RadkappenSpiderGTGiulia
Spider 105/115
GT Bertone
Modell- und Serienbezug
Beim GT Bertone richtet sich die Karosserie nach der Ausführung und dem Baujahr. Der Giulia Sprint GT erschien 1963, der GT 1300 Junior 1966, der 1750 GTV ab 1968 und der 2000 GTV ab 1971, jeweils als geschlossenes Coupé mit Fond. Die frühe Kantenhaube des 1750 GTV der ersten Serie unterscheidet sich von der späteren glatten Front, und einzelne Anbauteile wie Frontblech, Grill und Zierteile folgen der jeweiligen Ausführung. Bodengruppe, Schweller und einzelne Reparaturbleche wurden über mehrere Jahre verwendet, unterscheiden sich aber je nach stehender oder hängender Pedalerie und nach der Zahl der Sitzschienenlöcher. Wer die Ausführung und das Baujahr seines Bertone kennt, kann Frontblech, Kotflügel, Schweller, Bodenbleche, Längsträger und Reparaturbleche gezielt und ohne Fehlbestellungen zusammenstellen. Die Ausführung, die Pedalerie und das Baujahr geben bei der Auswahl der Karosserieteile den Ausschlag. Wer diese Punkte an seinem Fahrzeug genau kennt, kann die passenden Teile sicher zuordnen und Schritt für Schritt ergänzen. Da viele Bleche in Form und Befestigung aufeinander abgestimmt sind, sollten zusammengehörige Bereiche gemeinsam betrachtet und ausgewählt werden.
Baureihenweit gemeinsam oder modellabhängig
Die Karosserie des Bertone folgt der geschlossenen Coupéform mit Fond und unterscheidet sich deutlich von der des offenen Spider und der viertürigen Limousine. Es wäre falsch anzunehmen, dass Karosseriebleche zwischen Spider, GT Bertone und Giulia frei tauschbar sind, da Form, Radstand und Anordnung von der Karosserie abhängen. Innerhalb der Bertone-Ausführungen unterscheiden sich vor allem Front und Anbauteile, während Bodengruppe und Schweller über längere Zeiträume ähnlich sind. Gemeinsam über mehrere Jahre sind viele Bodenbleche und Reparaturbleche, doch die genaue Ausführung und die Befestigungspunkte folgen der Pedalerie und dem Baujahr. Wer Bleche aus einem anderen Bestand oder einem Spenderfahrzeug verwenden möchte, sollte daher genau prüfen, ob sie zur Ausführung und zum Baujahr des Bertone passen, da gerade Front und Bodengruppe über die Jahre geändert wurden. So ist die Bodengruppe zwar über längere Zeiträume ähnlich, doch die sichtbaren Front- und Anbauteile folgen der jeweiligen Ausführung und dem Baujahr.
Teilearten und Warengruppen
Das Sortiment der Karosserie gliedert sich in mehrere Gruppen. Zu den Blechteilen gehören das Frontblech, der Rahmen Vorderwagen, die Motorhaube, die Kotflügel vorne links und rechts, die Bodenbleche, die Schweller, die Türen, die Seitenteile und der Hinterwagen. Hinzu kommen Reparaturbleche für die Bereiche an A-Säule und B-Säule, Teilersatzbleche für Kotflügel sowie Schottbleche, Längsträger und die Sitzschienenaufnahme im Bodenbereich. Auch das Pedalblech und der Halterahmen der Pedalbox gehören bei stehender Pedalerie zum Karosseriebereich und sind dort baujahrabhängig ausgeführt. Ergänzend gibt es Kleinteile und Befestigungen, die bei einer Restaurierung leicht übersehen werden, für eine saubere und stabile Karosserie aber wichtig sind. Beim geschlossenen Coupé sind besonders die Schweller, die Bodenbleche, die Radläufe und die Endspitzen rostgefährdet und werden bei einer Restaurierung häufig erneuert. Diese Gruppen decken die gesamte Karosserie von der Front über Boden und Schweller bis zum Heck ab und lassen sich nach Ausführung und Baujahr auswählen, sodass auch eine schrittweise Restaurierung gut planbar bleibt und einzelne Bleche nacheinander ersetzt werden können. Eine stabile und rostfreie Karosserie ist die Grundlage für Sicherheit, gutes Fahrverhalten und den Werterhalt des Coupés.
Unterschiede nach Baujahr, Serie oder Ausführung
Der wichtigste Unterschied liegt zwischen den Ausführungen und in der Pedalerie. Die frühe Kantenhaube unterscheidet sich von der späteren glatten Front, und Frontblech, Grill und Zierteile folgen der jeweiligen Ausführung. Gerade bei den Bodenblechen gibt es Ausführungen für stehende und für hängende Pedalerie sowie hintere Bodenbleche mit unterschiedlicher Zahl von Sitzschienenlöchern, getrennt nach den Baujahren bis 1965, von 1965 bis 1969 und ab 1970, was die genaue Auswahl wichtig macht. Auch Längsträger und Reparaturbleche sind je nach Baujahr unterschiedlich. Wer Teile bestellt, sollte daher Ausführung, Baujahr und die Pedalerie angeben, damit Front, Boden und Anbauteile zusammenpassen. Auch bei augenscheinlich ähnlichen Blechen lohnt der genaue Blick, da kleine Unterschiede in Form, Lochbild und Befestigung darüber entscheiden, ob ein Teil ohne größere Anpassung passt. Wer die Karosserie instand setzt, sollte daher die zur Ausführung und zum Baujahr passenden Bleche wählen, statt Teile verschiedener Baujahre zu mischen.
Hinweise zur Auswahl
Für eine sichere Auswahl empfiehlt es sich, vor der Bestellung die Ausführung und das Baujahr des Bertone zu bestimmen, die Pedalerie zu prüfen und den betroffenen Bereich genau einzugrenzen. Ein Foto des Schadens und des umliegenden Blechs erleichtert die genaue Zuordnung und vermeidet Rückfragen bei der Bestellung. Bei Reparaturblechen ist zu prüfen, ob ein Teilersatz oder ein komplettes Blech sinnvoller ist, da kleinere Bereiche an Radlauf, A-Säule, B-Säule oder Endspitze oft gezielt ersetzt werden können. Bei Mischbeständen aus mehreren Quellen lohnt sich der Abgleich mit der serienrichtigen Ausführung, damit Form, Lochbild und Passung stimmen und spätere Nacharbeiten entfallen. Wer die Karosserie umfangreich instand setzt, sollte Front, Boden, Schweller und Heck von Anfang an gemeinsam planen und passend zur Ausführung und zum Baujahr auswählen. Als Hersteller und Ersatzteil-Spezialist beraten wir zur richtigen Zuordnung und liefern sowohl Originalteile als auch hochwertige Nachfertigungen in guter Qualität, sodass sich auch stark gealterte Karosserien vollständig instand setzen lassen. Bei Unsicherheit zur Ausführung, zur Pedalerie oder zum betroffenen Bereich ist es sinnvoll, vor der Bestellung kurz Rücksprache zu halten, damit von Anfang an die richtigen Bleche gewählt werden und keine unnötigen und teuren Mehrfachbestellungen entstehen.
Häufige Fragen
Unterscheidet sich die Front zwischen den Ausführungen?
Ja. Die frühe Kantenhaube unterscheidet sich von der späteren glatten Front, und Frontblech, Grill und Zierteile folgen der jeweiligen Ausführung.
Was bedeutet stehende oder hängende Pedalerie bei den Bodenblechen?
Die vorderen Bodenbleche und das Pedalblech unterscheiden sich je nach stehender oder hängender Pedalerie, daher ist diese Angabe bei der Bestellung wichtig.
Passen Bertone-Bleche auch an Spider oder Giulia?
Nein. Form, Radstand und Anordnung hängen von der Karosserie ab, die Bleche sind modellabhängig und nicht frei tauschbar.
Gibt es Reparaturbleche statt kompletter Bleche?
Ja. Für viele Bereiche an A-Säule, B-Säule und Kotflügeln gibt es Teilersatz- und Reparaturbleche.
Welche Angaben brauche ich für eine sichere Bestellung?
Ausführung, Baujahr und die Pedalerie sowie der genaue betroffene Bereich der Karosserie, bei Bedarf ergänzt durch ein Foto.
Bieten Sie Nachfertigungen an?
Ja. Neben Originalteilen führen wir hochwertige Nachfertigungen in guter Qualität, etwa Front- und Reparaturbleche, Kotflügel, Schweller sowie Bodenbleche.

