Alfa Romeo Ersatzteile | Alfa-Service Hurtienne Onlineshop Logo
Menü

Alfa Romeo 105 Bremsanlage Ersatzteile fuer klassische Alfa Romeo Modelle

Die Bremsanlage der Alfa Romeo 105-Baureihe ist baureihenweit gleich konzipiert und kommt in Giulia, Berlina, GT Bertone und Spider 105/115 zum Einsatz. Charakteristisch sind Scheibenbremsen an allen vier Rädern mit Unterdruck-Bremskraftverstärker - für die Bauzeit ein fortschrittliches Merkmal. Als Hersteller, Lieferant und Ersatzteil-Spezialist für klassische Alfa Romeo Modelle führt Alfa-Service ein umfassendes Sortiment an Bremskomponenten. Viele Teile sind baureihenweit vergleichbar, einzelne Ausführungen unterscheiden sich nach Baujahr, Motorisierung und System.

Bremsanlage der Alfa Romeo 105-Baureihe im Überblick

Die 105-Modelle verfügen serienmäßig über Scheibenbremsen vorn und hinten, einen Bremskraftverstärker und einen hydraulischen Kreislauf mit Hauptbremszylinder. Die Handbremse wirkt mechanisch auf die hinteren Scheiben und ist in deren inneren Bereich integriert. Diese Grundkonzeption blieb über die gesamte Baureihe erhalten, weshalb viele Komponenten modellübergreifend passen.

Teilearten der Bremsanlage

Das Sortiment gliedert sich in die folgenden Teilearten:

  • Bremsscheiben vorn und hinten
  • Bremssaettel und Sattelteile
  • Bremsbeläge
  • Hauptbremszylinder und Radbremszylinder
  • Bremskraftverstärker und zugehörige Teile
  • Bremsleitungen, Bremsschläuche und Verschraubungen
  • Ausgleichsbehälter und Dichtungen
  • Handbremszug und Handbremsteile

Baureihenweit gemeinsam oder modellabhängig

Die grundsätzliche Bremsanlage ist baureihenweit gleich, doch es gibt klar abgrenzbare Unterschiede. Frühe Fahrzeuge waren mit einer Dunlop-Anlage ausgestattet; ab 1967 wurde auf ein System von ATE umgestellt, das andere Sättel, Scheiben und Leitungsführungen verwendet. Zudem unterscheiden sich Bremskomponenten teils nach Motorisierung: Fahrzeuge mit 1750/2000 erhielten größere Bremsen als frühe 1300- und 1600-Ausführungen. Bei der Auswahl von Scheiben, Sätteln und Belägen ist daher zu prüfen, ob es sich um die Dunlop- oder die ATE-Anlage handelt und welche Motorisierung vorliegt.

Modellfamilien

Für die modellgenaue Auswahl führen die folgenden Kategorien zu den Modellfamilien:

Bremssysteme, Baujahre und Modellvarianten

Innerhalb der gemeinsamen Grundkonzeption lassen sich die Bremsanlagen der 105-Baureihe klar nach System und Baujahr ordnen. Frühe Fahrzeuge wurden mit einer Anlage von Dunlop ausgeliefert. Da dieses System eine häufige Nachstellung erforderte, wurde ab 1967 auf eine Anlage von ATE umgestellt. Dunlop- und ATE-Ausführung unterscheiden sich in den Bremssätteln, in Durchmesser und Stärke der Scheiben sowie in der Leitungsführung. Bremsleitungssätze werden zudem getrennt für Links- und Rechtslenker gefertigt, da die Verlegung abweicht.

Auch die Motorisierung wirkt sich aus: Fahrzeuge mit 1750 und 2000 erhielten größere Bremsen als frühe 1300- und 1600-Modelle. Bei einem Wechsel von der frühen auf eine spätere Anlage ändern sich daher Scheiben, Sättel, Hauptbremszylinder und Leitungen gemeinsam. Der Bremskraftverstärker stammt bei vielen Fahrzeugen von Bonaldi; einzelne frühe 1600 waren als Einkreisanlage ohne Verstärker ausgeführt. Solche Unterschiede sind bei der Auswahl von Sattel, Scheibe und Hauptbremszylinder zu berücksichtigen.

Die Handbremse wirkt mechanisch auf die hinteren Scheiben und ist in deren innerem Bereich integriert; entsprechende Handbremszug- und Betätigungsteile sind als eigene Teileart geführt. Auch scheinbar kleine Punkte wie die Befestigung der Radbolzen können sich zwischen frühen und späten Scheiben unterscheiden. Für eine eindeutige Zuordnung empfiehlt es sich, zunächst das Bremssystem (Dunlop oder ATE) und anschließend Motorisierung und Baujahr festzulegen, bevor Scheiben, Sättel, Beläge und Leitungen ausgewählt werden.

Für die Praxis lassen sich die Bremskomponenten in klar abgegrenzte Teilearten gliedern, die jeweils gezielt zugeordnet werden können. Bremsscheiben gibt es als Vorder- und Hinterachsausführung mit jeweils system- und motorabhängigen Abmessungen. Bremssättel unterscheiden sich nach Dunlop oder ATE und nach Position vorn oder hinten. Beläge sind passend zum jeweiligen Sattel zu wählen. Hinzu kommen Hauptbremszylinder, gegebenenfalls Radbremszylinder, der Bremskraftverstärker, Bremsleitungen und Bremsschläuche, Ausgleichsbehälter sowie Dichtungen und Reparatursatzteile. Diese Aufteilung erleichtert eine vollständige und zueinander passende Auswahl.

Da Giulia, Berlina, GT Bertone und Spider 105/115 dieselbe Grundanlage nutzen, sind viele dieser Teile baureihenweit vergleichbar. Entscheidend bleibt jedoch die Kombination aus System, Motorisierung und Baujahr. Wer diese drei Punkte vorab klärt, kann Scheiben, Sättel, Beläge, Zylinder und Leitungen sicher und ohne Fehlkäufe zusammenstellen. Bei Unsicherheit hilft der Abgleich mit dem konkreten Fahrzeug, etwa anhand der vorhandenen Sättel und der Leitungsführung.

Bei der Ersatzteilbeschaffung ist neben System und Motorisierung auch der Lieferumfang der einzelnen Teilearten zu beachten. Bremsscheiben werden achsweise benötigt, Beläge satzweise passend zum Sattel, und Bremsleitungssätze sind als komplette, vorgeformte Sätze sinnvoll, da Verlegung und Endstücke fahrzeugseitig festgelegt sind. Hydraulische Komponenten wie Hauptbremszylinder, Radbremszylinder und Verstärker sollten zur jeweiligen Anlage passen, da Anschlüsse und Abmessungen zwischen Dunlop und ATE abweichen. Verschleiß- und Dichtungsteile wie Manschetten und Reparatursätze sind häufig nachgefragte Positionen, die sich gezielt der vorhandenen Sattel- und Zylinderausführung zuordnen lassen. Als Hersteller, Lieferant und Ersatzteil-Spezialist für klassische Alfa Romeo Modelle stellt Alfa-Service diese Teilearten für die gesamte 105-Baureihe bereit, sodass Scheiben, Sättel, Beläge, Zylinder, Verstärkerteile und Leitungen als zueinander passende Auswahl zusammengestellt werden können. Entscheidend bleibt die vorherige Klärung von Bremssystem, Motorisierung und Baujahr.

Verwandte Baugruppen

Ergänzend sind folgende Bereiche relevant:

Hinweise zur Teileauswahl

Maßgeblich sind Bremssystem (Dunlop bis 1967 oder ATE danach), Motorisierung (1300, 1600, 1750, 2000) und Baujahr. Danach richten sich Durchmesser und Stärke der Scheiben, Bauart der Sättel und Beläge sowie die Leitungsführung. Eine Prüfung anhand des konkreten Fahrzeugs wird empfohlen, um die richtige Ausführung zu wählen.

FAQ

Hatten die 105-Modelle Scheibenbremsen rundum?

Ja. Giulia, Berlina, GT Bertone und Spider 105/115 verfügen serienmäßig über Scheibenbremsen vorn und hinten mit Bremskraftverstärker.

Worin unterscheiden sich Dunlop- und ATE-Anlage?

Frühe Fahrzeuge hatten eine Dunlop-Anlage, ab 1967 wurde auf ATE umgestellt. Sättel, Scheiben und Leitungen unterscheiden sich entsprechend.

Sind Bremsteile baureihenweit verwendbar?

Die Grundkonzeption ist gleich, doch System (Dunlop oder ATE) und Motorisierung bestimmen einzelne Teile wie Scheiben und Sättel.

Wo sitzt die Handbremse?

Die Handbremse wirkt mechanisch auf die hinteren Scheiben und ist in deren innerem Bereich integriert.

Ist Alfa-Service eine Werkstatt?

Nein. Alfa-Service ist Hersteller, Lieferant und Ersatzteil-Spezialist für klassische Alfa Romeo Modelle und führt selbst keine Reparaturen durch.

Warenkorb
Warenkorb0
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.
Einstellungen
Lieferland

Sprachen


Cookie Einstellungen