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Alfa Romeo Giulia/Berlina Innenausstattung Ersatzteile

Die Innenausstattung der viertürigen Alfa Romeo Giulia/Berlina hat sich über die gesamte Bauzeit von 1962 bis 1978 deutlich gewandelt. Schaltungsart, Sitzanlage, Instrumentierung und Verkleidungen unterscheiden sich zwischen frühen und späten Fahrzeugen, weshalb die Teileauswahl stark vom Baujahr, vom Hubraum (1300, 1600, 1750, 2000) und von der konkreten Ausführung abhängt. Als Hersteller, Lieferant und Ersatzteil-Spezialist für klassische Alfa Romeo Modelle führt Alfa-Service ein umfassendes Sortiment an Innenraumkomponenten, das den unterschiedlichen Ausstattungsständen der Limousine gerecht wird. Vom Sitzbezug über das Armaturenbrett bis zu Zierleisten und Kleinteilen lassen sich die passenden Teile gezielt der jeweiligen Bauphase zuordnen. Diese Seite gliedert die Innenausstattung nach Warengruppen und nach Serien und verweist auf die passenden Kategorien und Ratgeber, damit die Auswahl möglichst eindeutig wird.

Innenausstattung der Giulia/Berlina im Überblick

Als viertürige Stufenheck-Limousine besitzt die Giulia/Berlina ein eigenständiges Innenraumlayout mit vier Türverkleidungen, durchgehender Rücksitzbank und einem aufrechten, formalen Glashaus. Sitze, Armaturenbrett und Türverkleidungen sind dadurch limousinenspezifisch und nicht ohne Weiteres mit GT Bertone oder Spider austauschbar. Die Innenausstattung umfasst die Sitzanlage mit Vordersitzen und Rücksitzbank, das Armaturenbrett mit Instrumententräger, die Tür- und Innenverkleidungen, den Dachhimmel, den Bodenbelag sowie Lenkrad, Schalter, Leuchten und Zierteile. Innerhalb dieser Bereiche entscheiden Baujahr und Ausstattungslinie über die konkrete Ausführung. Einzelne Kleinteile, etwa Armaturenbrett-Lüftungsdüsen, sind dagegen ab etwa 1970 modellübergreifend mit GT und Spider derselben Bauphase verwendbar, was die Auswahl in diesen Fällen vereinfacht.

Warengruppen der Innenausstattung

Das Sortiment ist nach klar abgegrenzten Warengruppen aufgebaut, die sich jeweils einer Bauphase zuordnen lassen. So gehören Sitzbezüge und Polster zur Sitzanlage, während Teppichsätze, Himmel und Türverkleidungen den Innenraum verkleiden. Über die folgenden Gruppen lässt sich die Auswahl gezielt eingrenzen:

Bei jeder Gruppe ist auf die passende Bauphase zu achten, da sich Form, Material und Befestigung zwischen früher Giulia, späterer Giulia und 1750/2000 Berlina unterscheiden können.

Ausführungen nach Serie

Die Innenausstattung der Giulia/Berlina lässt sich in drei Bauphasen einteilen, die bei der Teileauswahl entscheidend sind.

Frühe Giulia

Die frühen Ausführungen, etwa die Giulia TI, hatten eine durchgehende vordere Sitzbank in Verbindung mit einer Lenkradschaltung, die bis zu sechs Personen Platz bieten sollte. Die Instrumentierung bestand aus einem Bandtacho mit kleinem Drehzahlmesser, das Lenkrad war ein einfaches Zweispeichen-Modell, das Armaturenbrett war schlicht in Metall gehalten, und als Bodenbelag dienten meist Gummimatten. Auch die Türverkleidungen waren einfacher ausgeführt. Für diese Fahrzeuge sind Sitzbank-Polster, passende Bezüge, das frühe Armaturenbrett sowie die zugehörigen Schalter und Zierteile relevant. Wer ein frühes Fahrzeug erhält oder restauriert, sollte die Teile gezielt auf diese erste Bauphase abstimmen, da sie sich von den späteren Ausführungen unterscheiden.

Spätere Giulia

Bald wurden die Vordersitze getrennt und ein Bodenschalthebel kam hinzu, der sich rasch als Standard durchsetzte; Modelle wie die Giulia Super erhielten zudem ein sportlicheres Dreispeichen-Lenkrad. Bei den 1600er-Modellen wurde aus dem Bandtacho ein Instrumententräger mit zwei großen Rundinstrumenten. Damit ändern sich Sitzgestelle, Sitzbezüge und Armaturenbrettteile gegenüber der frühen Giulia. Auch Türverkleidungen, Lenkräder und Bodenbeläge können sich unterscheiden, weshalb die Zuordnung zur mittleren Bauphase wichtig ist. Bei der Auswahl von Sitzen und Polstern ist hier die Einzelsitz-Ausführung maßgeblich.

1750/2000 Berlina

Die späteren 1750 und 2000 Berlina führten die Entwicklung fort, unter anderem mit dem späteren Armaturenbrett samt mittleren Lüftungsdüsen ab etwa 1970 und häufig kompletten Teppichsätzen statt Gummimatten. Auch Lenkrad und Verkleidungen wurden weiter überarbeitet. Innenausstattungsteile dieser Bauphase - vom Armaturenbrett über die Verkleidungen bis zu den Teppichsätzen - unterscheiden sich entsprechend von den frühen und mittleren Giulia und sollten ebenfalls gezielt ausgewählt werden. Da Teppichsätze zudem auf Links- oder Rechtslenker zugeschnitten sind, ist die Lenkerseite zu beachten.

Baureihenübergreifende und modellspezifische Teile

Größere Komponenten wie Sitze, Armaturenbrett und Türverkleidungen sind limousinenspezifisch und folgen der jeweiligen Bauphase. Einzelne Kleinteile, etwa Armaturenbrett-Lüftungsdüsen, sind ab etwa 1970 mit GT und Spider derselben Bauphase vergleichbar. Bei der Auswahl ist daher zwischen modellspezifischen Teilen und übergreifend verwendbaren Kleinteilen zu unterscheiden, um Fehlkäufe zu vermeiden. Im Zweifel hilft der Abgleich mit Baujahr, Ausführung und Lenkerseite.

Kategorien und verwandte Ratgeber

Hinweise zur Teileauswahl

Wegen der Änderungen über die Bauzeit ist die Innenausstattung der Giulia/Berlina baujahrabhängig. Die Bauphase lässt sich an mehreren Merkmalen erkennen: an der Schaltungsart (Lenkrad- oder Bodenschaltung), an der Sitzausführung (Sitzbank oder Einzelsitze), an der Instrumentierung (Bandtacho oder zwei Rundinstrumente) und am Armaturenbrett (frühe Metallausführung oder spätere Ausführung mit mittleren Düsen). Zusätzlich spielen Hubraum (1300, 1600, 1750, 2000) und Lenkerseite eine Rolle, insbesondere bei Teppichsätzen. Eine Prüfung anhand des konkreten Fahrzeugs und Modelljahrs wird daher empfohlen, um die richtige Ausführung von Sitzen, Armaturenbrett, Verkleidungen und Zierteilen zu wählen.

FAQ

Hatte die Giulia/Berlina eine Sitzbank oder Einzelsitze?

Frühe Ausführungen hatten eine vordere Sitzbank mit Lenkradschaltung, spätere getrennte Vordersitze mit Bodenschaltung. Das ist bei Sitzen, Polstern und Bezügen zu beachten.

Welche Instrumente hat die Giulia/Berlina?

Frühe Modelle hatten einen Bandtacho mit kleinem Drehzahlmesser; bei den 1600er-Modellen wurden daraus zwei große Rundinstrumente, später über die Baureihe hinweg.

Passen Giulia/Berlina-Innenteile auch in GT Bertone oder Spider?

Größere Teile wie Sitze, Armaturenbrett und Türverkleidungen sind limousinenspezifisch. Einzelne Kleinteile können ab etwa 1970 modellübergreifend sein.

Worin unterscheidet sich die 1750/2000 Berlina innen?

Die 1750/2000 Berlina hat das spätere Armaturenbrett mit mittleren Lüftungsdüsen und häufig komplette Teppichsätze, was sie von früheren Giulia unterscheidet.

Ist Alfa-Service eine Werkstatt?

Nein. Alfa-Service ist Hersteller, Lieferant und Ersatzteil-Spezialist für klassische Alfa Romeo Modelle und führt selbst keine Reparaturen durch.

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